ElectroDesigner — Engineering Software
BELEUCHTUNG · PHOTOMETRIE

Beleuchtungsplanung

Leuchtenzahl automatisch bestimmen oder fest vorgeben. IES/LDT-Photometrie lokal importieren und die Beleuchtungsstärke punktweise als Falschfarbenkarte auf der Arbeitsebene darstellen.

EINGABEN

Berechnungsparameter

Berechnungsmethode

Ohne Photometriedatei verwendet der Rechner die Lumenmethode N = E × A / (F × UF × MF). Bei fester Leuchtenzahl wird daraus die erreichte mittlere Beleuchtungsstärke bestimmt. Mit IES/LDT wird die horizontale Arbeitsebene anhand der Lichtstärkeverteilung, Montagehöhe und des Wartungsfaktors punktweise berechnet.

Ergebnis anwenden

Verwenden Sie das Ergebnis für eine erste Leuchtenzahl und Energieprüfung. Nutzungs- und Wartungsfaktor sollten aus Photometriedaten, Raumgeometrie, Verschmutzung und Wartungskonzept abgeleitet werden.

Engineering-Grenzen

Die IES/LDT-Berechnung ermittelt die direkte Beleuchtungsstärke auf der horizontalen Arbeitsebene und ergänzt eine vereinfachte diffuse Interreflexionskorrektur aus Raumgeometrie sowie Decken-, Wand- und Bodenreflexion. Dadurch beeinflussen die Reflexionsgrade Mittelwert und Gleichmäßigkeit. Vollständige Mehrfachreflexion, UGR, Tageslicht, Notbeleuchtung und Radiosität sind weiterhin nicht gleichwertig mit RELUX oder DIALux.

Rechner →

Prüfung vor der Planfreigabe

Dokumentieren Sie Quelle und Revisionsstand aller Projektwerte, die in dieser Berechnung verwendet wurden, und vergleichen Sie das Ergebnis mit der nächsten praktisch verfügbaren Geräte- oder Leitergröße, statt den rein numerischen Mindestwert automatisch zu übernehmen. Prüfen Sie zusätzlich Toleranzen, Umgebungseinflüsse, Betriebsart, Schutzeinstellungen, Einbaubedingungen und Herstellergrenzen, die im vereinfachten Modell nicht enthalten sind. Wenn das Ergebnis in eine weitere Studie eingeht, müssen Spannung, Strom, Leistungsfaktor, Fehlerstrom und Zeitannahmen konsistent weitergeführt werden. Halten Sie den maßgebenden Fall und die Begründung der endgültigen Auswahl fest. ElectroDesigner macht den Rechenweg transparent, ersetzt aber weder die technische Verifizierung noch die angewandte Norm oder geprüfte Herstellerdaten.

Vom Mittelwert zum Leuchtenlayout

Nach der überschlägigen Leuchtenzahl muss die tatsächliche Anordnung mit den photometrischen Daten der vorgesehenen Leuchte geprüft werden. Montagehöhe, Lichtverteilung, Raumindex und Reflexionsgrade bestimmen die örtliche Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit. Für Arbeitsplätze sind außerdem Blendungsbegrenzung, Farbwiedergabe und die Anforderungen der angewandten Beleuchtungsnorm in die Freigabe einzubeziehen.